• Anna

"... wichtig, dass jedes Mitglied an einem Strang zieht, man sich wertschätzt, fordert und fördert."




Nina Schöfl hat es zu Newsadoo verschlagen. Genauer gesagt in die Position "Lead Social Media and Performance Marketing". Also: Let's talk marketing. Du hast in Wien deinen Master in Publizistik und Kommunikationswissenschaft gemacht. Warum hast du dich für den Berufsweg der Marketerin entschieden?

Einfach alles daran fasziniert mich. Was ein Marketing-Projekt besonders spannend für mich macht, ist das große Ganze zu sehen, und alles aus den bestehenden Ressourcen rauszuholen. Wenn man ein gutes Produkt hat, wird man es mit einer klaren Strategie und einem starken Team erfolgreich an die passende Zielgruppe bringen.


… und warum Newsadoo? Bei Newsadoo geht es darum, den Newsmarkt gemeinsam zu revolutionieren und jede:r gibt sein oder ihr Bestes, um einen Teil dazu beizutragen. Ich bin seit März 2021 eine Newsadoerin und sehr stolz darauf. David hat mir von seiner Vision erzählt und gemeinsam mit Rudi und Franz haben wir über künftige Pläne für Newsadoo und meinen Beitrag dazu gesprochen. Das hat mich motiviert, Teil dieser Mission zu werden.


Wenn ich in einem Team arbeite, ist es mir wichtig, dass jedes Mitglied an einem Strang zieht, man sich wertschätzt, fordert und fördert. Und genau dieses Gefühl wird mir im Team vermittelt und darum fühle ich mich wohl hier. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass jedes Teammitglied seine Stärken und Schwächen kennt, sich weiterbildet und passend eingesetzt wird.

Ich möchte in diesem Team aus Experten und Expertinnen langfristig eine Marke aufbauen, die unsere Zielgruppe genauso spannend wahrnimmt wie wir. Vernetzung, Vielfalt, Kompetenz, Transparenz, User:innen-Zentrierung – mit diesen Kern-Werten hinter unserem Produkt, wollen wir den Newsmarkt gemeinsam vorantreiben.

Was war für dich bis jetzt der schönste Moment bei Newsadoo? Und was die größte Herausforderung? Die schönsten Momente für mich sind, wenn ich das Gefühl habe, dass wir gemeinsam motiviert einen Schritt in die richtige Richtung gehen und natürlich auch, wenn ich beim „Wuzeln“ gewinne. Wenn ich mich für ein Projekt entscheide, ist meine Motivation dafür schwer zu bremsen. Herausforderungen gibt es dennoch täglich und die machen es erst spannend. Aktuell ist die größte Herausforderung die Koordination der Kommunikation eines neuen Features, da sich der zeitliche Ablauf der Maßnahmen an der aktuellen Entwicklung des Produkts orientiert und sich alles flexibel anpassen muss.


Wenn dir jemand eine Million Euro für (Online-)Marketing-Maßnahmen in die Hand drücken würde – wofür würdest du die verwenden?

Ich würde internationale Experten und Expertinnen verschiedener Fachbereiche anfragen und dann die Strategie so planen wie es nach meiner Erfahrung am besten funktioniert. Denn mehr Budget heißt aus meiner Sicht nicht automatisch mehr Erfolg. Die Basis der Kommunikation muss stimmen und dann geht’s ans Testen. Zum Testen der Zielgruppen etc. braucht man früher oder später Budget, von da an würde ich vermutlich den Unterschied merken.


Was ist die verrückteste Marketingmaßnahme, die du je in deinem Leben geplant hast?

Ich habe während meines Studiums eine Instagram-Seite mit einer >35k Mitglieder großen Community mit Travel-Content aufgebaut, mit dem Ziel, mir meine Reisen damit finanzieren zu können und in verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet – rückblickend waren ein Großteil der Anfragen skurril. Beispielsweise: ein Wasser aus Island in Österreich zu vermarkten – fragwürdig und hat auch nicht funktioniert. Wenn das Produkt keine passende Zielgruppe hat, ist es sehr, sehr schwierig, erfolgreich zu sein. Das muss man sich auch als Gründer:in eingestehen können.

Hand aufs Herz – Facebook, Instagram oder doch LinkedIn?

Ich bin seit über zehn Jahren aktiv auf sozialen Netzwerken, privat und beruflich. Wenn ich eines gelernt habe, dann dass man sich nie auf eine einzige Plattform verlassen soll, schon gar nicht, wenn sie Algorithmus-gesteuert ist. Der Content muss stimmen und dafür muss man seine Zielgruppe und sein Produkt gut kennen. Wo man dann kommuniziert, ist im Grunde nebensächlich. Hauptsache flexibel denken, viel testen und nie den Kopf in den Sand stecken. Wenn ich ein eigenes Soziales Netzwerk kreieren dürfte, dann hätte ich gerne eine Plattform, auf der sich jede:r präsentieren kann – und zwar so, wie er oder sie tatsächlich ist. Ohne Filter oder fancy Berufsbezeichnungen. Marken, Influencer:innen und private Profile sollten offen kommunizieren und Kritik sachlich diskutieren – Verbreitung von Falschinformationen, Greenwashing und Mobbing sollten keinen Platz auf einem sozialen Netzwerk finden.

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